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Neues vom Projekt ICAROS – Treffen der Projektteilnehmer in Athen

Das ERASMUS+ Projekt ICAROS, das seit Oktober 2016 an der Paul-Julis-von-Reuter-Schule durchgeführt wird, hat sich zum Ziel gesetzt, thematisches Lernen anhand eines praktischen Objekts (eine Quadcopter-Drohne) umzusetzen. Das Projektteam unserer Schule aus dem Bereich Wirtschaftsinformatik (Hr. Trautmann, Hr. George, Hr. Leimbach, Hr. Gutenberg) arbeitet zusammen mit Lehrerinnen und Lehrern an Schulen aus fünf europäischen Ländern (Schweden, Frankreich, Spanien, Griechenland und Deutschland).

 

Kern des Projekts ist die Einbindung der vorher mit den Schülerinnen und Schülern konstruierten Drohne in verschiedenen Unterrichtsfächern. Die Bandbreite reicht von Datenbanken und Programmieren über Englisch bis hin zu Physik. Ein intensiver Einsatz von Kommunikationsplattformen wie „Slack“ und eine gemeinsame Homepage (www.icarosproject.com) sollen den Austausch zwischen den teilnehmenden Schulen ermöglichen. Darüber hinaus werden auf diesem Weg gemeinsame Unterrichtsprojekte geplant. Begleitet wird das Projekt von einer engen Überprüfung der Ergebnisse.

 

Ein erstes Auftakttreffen der gesamten Gruppe fand bereits im Oktober an der Reuter-Schule in Kassel statt (vgl. HNA-Artikel vom 16. Oktober 2016 in der Rubrik Presse).

 

Im Februar trafen sich nun die Projektteilnehmer ein zweites Mal, diesmal in Athen an der Ellogermaniki Agogi, einer Privatschule mit deutsch-griechischem Schwerpunkt im Stadtteil Pallini.

 

Dort angekommen  wurde erst einmal über den Projektfortschritt der einzelnen Schulen berichtet und über Probleme gesprochen. Neben technischen Schwierigkeiten gibt es vor allem Fragen im Hinblick auf Flugerlaubnisse in den verschiedenen Ländern aufgrund von verschiedenen Regelungen.

 

Darüber hinaus hat das spanische Team (verantwortlich für Internetauftritte und Kommunikation) eine Struktur für Dokumentation und eine neue Version der Website vorgestellt.

 

Der dritte Tag des Treffens wurde aufgrund eines Streiks der Metro kurzerhand auf das Dach des Hotels verlegt, wo mit Blick auf die Akropolis eine tolle Arbeitsatmosphäre entstand.

 

Am letzten Tag fand ein interessantes Kulturprogramm mit Besuch der römischen Altstadt und der Akropolis statt. An allen Abenden wurde gemeinsam gegessen und dabei neben Privatem auch über die unterschiedlichen Erfahrungen als Lehrer gesprochen. Dieser internationale persönliche Austausch ist eine große Bereicherung.

 

Für alle Beteiligten ist das Arbeiten in dieser Form internationaler Projekte Neuland, jedoch lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt schon erkennen, dass sowohl auf Lehrer- als auch auf Schülerebene eine hohe Motivation in der Arbeit mit und um die Drohne erkennbar ist.

 

Das nächste Treffen wird  im September 2017 in Vasteras in Schweden stattfinden. Im nächsten Jahr geht es dann nach Toulouse in Frankreich und Estepona in Spanien. Nach Frankreich werden auch mehrere Schülerinnen und Schüler mitkommen, um mit ihren internationalen Partnern zu konstruieren und sich auszutauschen.

 

Koordiniert wird das Projekt von Juan Bergdahl aus Schweden und lokal von Europaschulkoordinator Christian Reichold administrativ begleitet.