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Stellung beziehen im Theater

Ende Januar besuchten zwei Deutschkurse der FOS 11 (11A und 11F) das Theaterstück „Terror“ am Staatstheater Kassel. Beide Klassen hatten sich bereits zuvor ausführlich im Unterricht mit der Thematik des Stückes auseinandergesetzt.

 

Im Stück geht es um einen fiktiven Terroranschlag. Eine Lufthansamaschine wird von Terroristen gekapert. Diese drohen damit, die Maschine in die vollbesetzte Allianz-Arena stürzen zu lassen. Ein Kampfpilot der deutschen Luftwaffe versucht in der Luft, die Terroristen von ihren Plänen abzubringen. Als dies scheitert, schießt er die Maschine ohne Befehl und rechtliche Grundlage ab. Er tötet damit die 164 Insassen der Maschine, rettet aber 70.000 Menschen in der Arena das Leben.

 

Nun steht er vor Gericht und die Theaterbesucher wohnen der Gerichtsverhandlung bei. Das Besondere aber ist: Die Zuschauer müssen am Ende das Urteil fällen. Per Hammelsprung müssen sich die Schülerinnen und Schüler zusammen mit den anderen Theaterbesuchern entscheiden. Schuldig oder unschuldig?

Was bereits im Unterricht heftig diskutiert wurde, musste jetzt in die Tat umgesetzt werden. Raus aus dem bequemen Theatersessel und selbst Stellung beziehen! Das war für alle Teilnehmer eine spannende Erfahrung, die auch nach dem Theaterbesuch noch für viele Diskussionen in den Klassen sorgte.